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Rückblick Taizé-Gottesdienst

Man kann es, vielleicht muss man es sogar mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen. Zu bedauern ist es jedenfalls, dass so wenige Mitchristen aus Holzheim und Dorf-Güll den Weg zum Neujahrs-Gottesdienst fanden. Denn der wurde wieder in Form eines Taize -Gottesdienstes abgehalten. Und das ist bekanntlich eine etwas andere Art des Gottesdienstes, seit den 50er Jahren in der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, einem kleinen Dorf im französischen Südburgund gepflegt, begründet von Frére Roger.

Davon kündete schon der erste Eindruck beim Ankommen in der Kirche. Zwei an die Decke gerichtete Strahler, unzählige Teelichte und etliche im Altarraum drapierte orangefarbene, halbdurchsichtige Stoffe gaben dem altehrwürdigen Kirchenschiff ein ganz ungewöhnliches Gepräge. Dazu lag der Schwerpunkt auf einfachen Liedern mit vielen Wiederholungen, die durch den Chor Laudate verstärkt wurden. Die Sängerinnen und Sänger saßen verteilt in der Gemeinde. Die Besucher des Gottesdienstes hatten die Möglichkeit zum persönlichen Segen durch Pfarrer Matthias Bubel.

Wie gesagt, ein paar mehr Besucher aus Dorf-Güll und Holzheim hätten es schon sein können. Aber, und da kommen wir zum lachenden Auge, das wurde durch zahlreiche Gottesdienst-Teilnehmer aus Grüningen wettgemacht. Die brachten nicht nur ihr Interesse und ihren Glauben mit, sondern auch einige Flaschen Getränke und große Neujahrsbretzeln, die im Anschluss bei einem Sektempfang getrunken und verzehrt wurden. Und natürlich die Gelegenheit zu mannigfachen Gesprächen boten. Die auch eifrig genutzt wurden.

Und so wurde dabei zudem das Interesse geweckt am kirchlichen Leben in der Nachbarschaft, zumal unsere Gemeinden, die aus Holzheim und Dorf-Güll und die Grüninger Kirchengemeinde dem gemeinsamen Dekanat Hungen angehören und Pfarrer Matthias Bubel derzeit die Nachbarn aus „Groininge“ mitbetreut. Und das war ja letztendlich auch ein guter Start zum Jahresbeginn.


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