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Als Ev. Kirchengemeinden Holzheim und Dorf-Güll sind wir für alle Menschen da. Wir wollen Menschen begleiten - angefangen bei der Geburt, in der Kinder- und Jugendzeit, als Erwachsene bis hin ins Alter. Gesprächsangebote und Gottesdienste, besonders an den Wendepunkten des Lebens, sollen Menschen begleiten. Durch das gemeinsame Hören auf Gottes Wort sollen Menschen Zuspruch und Ermutigung erfahren und in unseren Kirchengemeinden Gemeinschaft erleben. Außerdem wollen wir durch unsere Angebote dazu beitragen, dass "unsere Kirche im Dorf bleibt" und wir sie gemeinsam mit Leben füllen.

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An (ge) dacht

„Friede sei mit Dir!“ So lautet der Friedensgruß, den wir uns vor jeder Abendmahlsfeier zusprechen. In der hebräischen Sprache ist es eigentlich eine alltägliche Grußformel. Meist heißt es nur kurz „Friede euch". Wir kennen diesen Gruß auch von hebräischen Liedern, die wir singen: „schalom alechem" (eigentlich: Friede über euch).
Frieden zugesprochen zu bekommen – das tut gut. Auch Jesus hat seinen Jüngern Frieden gewünscht. Die Jünger Jesu waren nach seinem Tod verstört und geschockt. Sie zweifelten, ob sie vielleicht einem falschen Propheten vertraut hatten. Und vielleicht hatten sie auch ein schlechtes Gewissen, denn die meisten hatten Jesus ja, so wie Petrus, verleugnet und waren geflohen. So war die vorherige Gemeinschaft zwischen Jesus und den Jüngern gestört, wenn nicht sogar zerbrochen. Kein Wunder also, dass sie sehr ängstlich reagierten, als Jesus ihnen nach seiner Auferstehung begegnete und sie grüßte: „Friede sei mit euch!“ (vgl. Lk 24,37; Joh 20,19.21.26) Jesus spricht sie dann auch noch direkt auf ihre Ängstlichkeit an: „Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz?“ (Lukas 4,38)
Das ist das Besondere an der ersten Begegnung Jesus mit seinen Jüngern nach seiner Auferstehung: Jesus kommt von selbst auf seine Jünger zu und wünscht ihnen Frieden. Dadurch überwindet er allen Schrecken und alle Angst, alle Gefühle, die die Jünger von ihm trennen. Die Gemeinschaft wird neu geschaffen. Genau das gilt auch für uns heute: Jesus kommt nach seiner Auferstehung, die wir an Ostern feiern, auch zu uns. Jesus kommt zu uns und ruft uns zu: „Friede sei mit euch!" So werden wir ebenfalls in die Gemeinschaft mit Jesus hineingenommen.
Gerade in dieser Zeit spüren wir, wie notwendig unsere Welt diesen österlichen Frieden, das „Evange-lium des Friedens" (Epheser 6,15) braucht. Nach über zwei Jahren, in denen das Corona-Virus uns beschäftigt und in Atem gehalten hat, ist am 24. Februar mit dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine das Thema „Krieg“, vielmehr das Thema „Ringen um Frieden“, groß auf unserer Tagesordnung.  Wir sind verunsichert und wir sehen, wie wichtig Frieden für uns ist und zugleich, wie zerbrechlich er auch sein kann.
An Ostern hat Jesus den Tod überwunden und er spricht uns Frieden zu. Wenn wir diese Botschaft an uns heranlassen, dann kann Frieden in uns wachsen – gegen alle Furcht und Unsicherheit. Dann kann sich Frieden unter uns ausbreiten. Und so möge sich auch Frieden ausbreiten in der Ukraine und besonders in den Herzen derer, die den Frieden gebrochen haben.
Ein von Frieden erfülltes Osterfest wünscht Ihnen
Ihr Pfarrer
Matthias W. Bubel

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