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Als Ev. Kirchengemeinden Holzheim und Dorf-Güll sind wir für alle Menschen da. Wir wollen Menschen begleiten - angefangen bei der Geburt, in der Kinder- und Jugendzeit, als Erwachsene bis hin ins Alter. Gesprächsangebote und Gottesdienste, besonders an den Wendepunkten des Lebens, sollen Menschen begleiten. Durch das gemeinsame Hören auf Gottes Wort sollen Menschen Zuspruch und Ermutigung erfahren und in unseren Kirchengemeinden Gemeinschaft erleben. Außerdem wollen wir durch unsere Angebote dazu beitragen, dass "unsere Kirche im Dorf bleibt" und wir sie gemeinsam mit Leben füllen.

Auf unserer Homepage finden Sie viele Informationen zu unseren Gemeinden, den verschiedenen Veranstaltungen vor Ort und Neuigkeiten aus der Landeskirche.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

An (ge) dacht

Brücke

Das Jahr 2020 ist ein besonderes, ereignisreiches Jahr. Die Corona-Pandemie hinterlässt ihre Spuren. Politikerinnen und Politiker weltweit versuchen, durch entsprechend Maßnahmen auf diese Pandemie zu reagieren und so Menschenleben zu retten. Dies gelingt unterschiedlich gut.

In Deutschland hat sich glücklicherweise vieles besser entwickelt, als ursprünglich befürchtet. Die Kinder gehen wieder in die Kindertagesstätten und die Schulen. Es werden Hygiene- und Abstandsregeln berücksichtigt, doch die Unsicherheit ist groß, wie lange das funktionieren wird. Abiturfeierlichkeiten wurden in diesem Jahr ganz anders begangen als zuvor, und man konnte froh sein, wenn man als Eltern überhaupt dabei sein konnte. Auch Konfirmationen waren nur mit Einschränkungen möglich. Viele Taufen und Hochzeiten wurden in diesem Jahr gleich ganz abgesagt.

Das Bild auf der Vorderseite der „Brücke“ dagegen scheint von alledem nichts zu wissen. Das abgeerntete Feld und die Strohballen erzählen vielmehr etwas von dem normalen Alltag in der Landwirtschaft. Alles geht seinen Gang, auch wenn sicherlich viele Landwirte nun im dritten Jahr in Folge unter der dem viel zu trockenen Wetter gelitten haben.

Das vor uns liegende Erntedankfest will uns daran erinnern, was Gott uns durch vieler fleißige Hände Arbeit schenkt. Trotz Einschränkungen durch die Pandemie haben wir in den Geschäften in der Regel immer genug kaufen können (mal abgesehen von zeitweiligen Engpässen bei Nudeln, Hefe oder auch Toilettenpapier). Das ist doch ein Grund, dankbar zu sein.

Wir haben in diesem Jahr so manches anders gemacht bzw. machen müssen, und vielleicht haben wir gestaunt, dass es doch ging und es auch gut für uns war. Zu einem teilweise langsameren Leben gezwungen gewesen zu sein, hatte aber vielleicht auch eine entschleunigende und wohltuende Wirkung. Auch dafür können wir Gott dankbar sein.

Trotz manchem, was nicht leicht gewesen sein mag oder noch immer nicht ist: Es gibt sicherlich auch vieles, für das wir Gott danken können. Das Erntedankfest will uns die Augen öffnen für einen dankbaren Blick oder sogar eine dankbare Lebenshaltung. Mit einer solchen Haltung kann ich grundsätzlich mit einem liebevollen und fürsorgenden Gott rechnen. Mit diesem dankbaren Blick kann ich, auch in schwierigen Situationen oder im Leid, das sehen, was mir dennoch geschenkt wird, oder wo mir Gott durch ein liebevolles Wort eines anderen Menschen nahegekommen ist.

Es gibt so viele Gründe, Gott „Danke“ zu sagen. Lassen wir uns durch das Erntedankfest daran wieder erinnern.

Eine wunderschöne Herbstzeit mit einem immer wieder dankbaren Blick wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer

Matthias W. Bubel

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